KG Rot Weiße Funken Saarwellingen I Wir schreiben Geschichte seit 1926!

Mitte der 20er Jahre ist der Karnevalsverein aus der damaligen Hammelsgesellschaft, einem Geselligkeitsverein, hervorgegangen. Ziel des damaligen Karnevalsvereins war es karnevalistische Veranstaltungen für die Gesellschaft zur Karnevalszeit auszutragen. Dies beschränkte sich hauptsächlich auf das Ausrichten von Masken- bzw. Preismaskenbällen, die zur damaligen Zeit großen Zuspruch in der Bevölkerung fanden. Zusätzlich hierzu wurden in den 20er bis 30er Jahren Karnevalsumzüge durchgeführt, jedoch nicht in dem großen Rahmen, wie wir sie von heute kennen. Auf die Gestaltung und den Ablauf des damaligen „Fetten Donnerstag“ bzw. „Greesentag“ hatte der Karnevalsverein noch keinen Einfluss. Viele Mitglieder des Vereins nahmen jedoch aktiv in „Greesenmontur“ an diesem Tag am närrischen Treiben teil. 

Am 13.01.1935 schloss sich das Saargebiet dem Deutschen Reich an, was natürlich auch Auswirkungen auf das Vereinsleben hatte. Ab dem Zeitpunkt mussten alle Vereine „gleichgeschaltet“ werden. Von der Gleichschaltung waren im Nationalsozialismus auch unpolitische Organisationen und Bereiche betroffen. Dies bedeutet, dass innerhalb der Vereine das „Führerprinzip“ umgesetzt wurde, was sich formal darin äußerte, dass der Vorsitzende des Vereins entsprechend der Gleichschaltung neu gewählt wurde. Alle Vereine waren in der KfD-Organisation (Kraft für Freunde) zusammengefasst und hier wiederum einem „Verkehrsverein“ untergeordnet. 

Unser Karnevalsverein stellte am 19.10.1936 den Antrag hierzu und meldete folgende Vorstandsmitglieder: 

Johann Bommersbach (Delle´s Johann) als Führer (= 1. Vorsitzender), Paul Ziegler als stellvertretenden Führer, August Geraldy als Schriftführer, Philipp Theis als Kassierer und Peter Körner, Emil Klein, Fritz Schillinger, Josef Masloh und Philipp Theis als Beisitzer. 

Aufgrund dessen, dass der Vorstand des damaligen Karnevalsvereins als politisch nicht korrekt empfunden wurde und der Verein auch jüdische Mitglieder führte, drohte die Vereinsauflösung. Dies belegt nachfolgender Text eines Schreibens des Landrats von Saarlautern (Saarlouis) vom 16.12.1937 an den Bürgermeister von Saarwellingen:

„Nach Mitteilung der Geheimen Staatspolizei (=Gestapo), Staatspolizeistelle für das Saarland in Saarbrücken, soll der Karnevalsverein Saarwellingen (Karnevalsgesellschaft) noch bestehen. Falls dies zutrifft, so muß der Verein aufgelöst bzw. gleichgeschaltet werden. Die Vorstandsmitglieder dieses Vereins sind nach den der Gestapo vorliegenden Berichte politisch nicht einwandfrei; sie haben auch bisher nichts unternommen, um sich den anderen unter nationalsozialistischer Führung stehenden gleichartigen Organisationen anzuschließen. Die in Frage kommenden Vorstandsmitglieder sind, sofern der Verein weiter bestehen bleiben soll, im Einvernehmen mit dem dortigen Ortskulturwart der KdF-Organisation durch politisch einwandfreie Personen zu ersetzen, um so unter deren Führung die Gleichschaltung durchzuführen. Die Durchführung der vorgeschlagenen Gleichschaltung ersuche ich beschleunigt vorzunehmen. Über das Veranlaßte bitte ich, mir bis spätestens 30. ds Mts. zu berichten. Dabei ist ggf. eine namentliche Liste mit den genauen Personalien der neuen Vorstandsmitglieder beizufügen“.

Im Januar wurde der Karnevalsverein dann in Absprache mit dem amtierenden Amtsbürgermeister Franz Jung „gleichgeschaltet“. Seit diesem Zeitpunkt ist der Verein zwangsweise als Abteilung des Verkehrsvereins geführt worden. Kommissarischer Leiter des Verkehrsvereins war zu diesem Zeitpunkt der Amtsbürgermeister Franz Jung selbst. Im Jahr 1938 wurde die Fastnacht noch einmal ausgiebig gefeiert, als ahnten die Menschen bereits, dass politisch dunkle Wolken aufzogen. Während des Karnevalsumzugs am Rosenmontag umsäumten, ein letztes Mal für die folgende Jahre, tausende von Zuschauern die Straßen. 

Kurz nach der Fastnacht, am 11.03.1938, wurde von den deutschen Truppen Österreich „heim ins Reich“ geholt. Am 01.10.1938 marschierten die deutschen Truppen in das Sudetenland (Teil der Tschechoslowakei). Der Bevölkerung wurde klar, dass ein Krieg bevorstand und die Lust auf Karneval verging. Am 01.09.1939 brach mit dem Angriff auf Polen der zweite Weltkrieg aus. Dies hatte zur Folge, dass viele Personen zum Wehrdienst einberufen oder für die Rüstungsindustrie dienstverpflichtet wurden, darunter auch einige Mitglieder des Karnevalsvereins. Die Vereinsaktivitäten kamen ganz zum Erliegen.  

In den beiden ersten Nachkriegsjahren war die Durchführung von sämtlichen Veranstaltungen nur mit Genehmigung der französischen Militärbehörde erlaubt. Erst im Jahre 1947 konnten die Aktivitäten des Vereins wieder aufgenommen werden. Die erste ordentliche Generalversammlung fand am 20.03.1949 im Gasthaus „Zur Post“ statt. Zu dieser Zeit veranstaltete der Karnevalsverein nicht nur Masken- bzw. Preismaskenbälle in Saarwellingen, sondern auch in den Orten Hülzweiler, Fraulautern, Nalbach, Körprich und Hüttersdorf. Die Veranstaltungen fanden großen Zulauf, die Bevölkerung wollte nachholen, was sie in den Kriegsjahren versäumt hatte. Der erste Karnevalsumzug nach dem Krieg erfolgte ebenfalls im Jahr 1949. Der Umzug zog damals durch die Vorstadtstraße in Richtung Rathaus (heute das „Alte Rathaus“), wo die Schlüsselübergabe erfolgte und dann weiter durch die Anhofenstraße zur Ortsmitte. Beim Folgeumzug im darauffolgenden Jahr erfolgte die Schlüsselübergabe bereits auf der Freitreppe des Schlossschulhauses (heutiges Rathaus). 

Während der Sommerkirmes auf dem Schlossplatz wurden Fahrrad- und Schubkarrenrennen sowie der „Hammeltanz“ durchgeführt. Die Ereignisse fanden großen Zuspruch bei der Bevölkerung, wurden jedoch nach wenigen Jahren eingestellt, um sich vollumfänglich auf das karnevalistische Treiben zu konzentrieren. 

In den Jahren 1954/55 waren die „Blau-Weißen-Funken“ aus Köln-Wahn zu Besuch und führten an Wochentagen jeweils zwei Gala-Prunksitzungen durch. Diese Karnevalssitzungen wurden zum Muster für die kommenden Karnevalsveranstaltungen in Saarwellingen, aber auch in den umliegenden Gemeinden. Der Karnevalsverein wurde im Jahr 1954 umbenannt in die Karnevalsgesellschaft Rot-Weißen-Funken und innerhalb der Gesellschaft fand die Gründung der ersten Funkengarde statt. Ihr standen ein Kommandant und eine Kommandantin vor. Zudem führte der Verein als erster im Saarland ein Funkenmariechen und eine Kindergarde ein. Alle Uniformen wurden selbst angefertigt. Als Geschäftsemblem wählte man eine radfahrende Grees. Weit über die Landesgrenzen hinaus wurde dieses Emblem gleichzeitig zum Symbol der Saarwellinger Fastnacht. 

Ausgerichtet am Vorbild der Kölner Fastnacht führten die Rot-Weißen-Funken Galasitzungen in Saarwellingen, Hülzweiler, Hüttersdorf, Diefflen, Schwarzenholz, Nalbach, Ottweiler, Roden und Puttelange (Frankreich) durch. 

Am 27.11.1951 wurde mit einem Festakt der Heimat- und Verkehrsverein gegründet. Verschiedene Personen des Heimat- und Verkehrsvereins wollten Einfluss auf die Entwicklung der Karnevalsveranstaltungen, insbesondere den „Fetten Donnerstag“ und den Rosenmontag nehmen. Dies stieß bei der Karnevalsgesellschaft auf Ablehnung, die Mitglieder erinnerten sich noch an die Vorkommnisse im Jahr 1938, als man dem Verein zwangsweise die Selbständigkeit nahm. Allerdings war der 1951 gegründete Heimat- und Verkehrsverein nicht mit dem seinerzeitigen „Verkehrsverein“ in irgendeiner Weise vergleichbar. Er wurde als Interessenvertretung der Bürger, der Gewerbetreibenden und als Dachorganisation der Vereine ins Leben gerufen. Nachfolgend ein Auszug aus einer Chronik, die der Schriftführer Josef Fritz des Heimat- und Verkehrsvereins verfasste: 

„Die Erfahrungen am Wellinger Greesentag in den Jahren 1952 bis 1954 veranlaßten den Vorstand des Heimat- und Verkehrsvereins sein bisheriges Verhalten zur Entwicklung der Saarwellinger „Faasend“ zu überprüfen und zu ändern. Besonders der Erfolg der Rosenmontagsumzüge der Jahre 1953 und 1954 rechtfertigte dieses Umdenken, denn die beiden Umzüge waren das erfreuliche Resultat einer engen Zusammenarbeit der alten Saarwellinger Karnevalsgesellschaft mit dem Heimat- und Verkehrsverein und seinen angeschlossenen Vereinen und Verbänden. Der Gesamtentwicklung entsprechend, war auch der Zeitpunkt gekommen, die vielfach noch ausgeübte Praxis veralteter Kappensitzungen abzulösen. Ein Beispiel für die einzuschlagende Richtung gab die Mustersitzung der „Blau-Weißen-Funken“ aus Köln-Wahn. Unbestritten ist dabei der Verdienst der alten Karnevalsgesellschaft, die ein großes Risiko auf sich nahm, als sie den Besuch der Kölner Gäste organisierte. Die großartige Prunksitzung der rheinischen Gäste vom 02.02.1953 und deren Besuch im Jahr 1954 wurden in der Folge vom Heimat- und Verkehrsverein als wertvolle Schulbeispiele gewürdigt und anerkannt. All dies war bestimmend für den Beschluß vom 28. April 1954, sich intensiver mit dem Thema „Wellinger Faasend“ zu befassen bzw. sich in die Organisation des Karnevals einzuschalten. “

Folgend hieraus wurde in der kommenden Zeit die Zusammenarbeit zwischen der Karnevalsgesellschaft und dem Heimat- und Verkehrsverein bezüglich Gestaltung des Saarwellinger Karnevals angestrebt. Alle Verhandlungen in diese Richtung blieben jedoch ohne Erfolg, in den Reihe der Karnevalsgesellschaft fürchtete man den Verlust der Eigenständigkeit. In einer lebhaften Sitzung des erweiterten Heimat- und Verkehrsvereins am 29.05.1954 im Lokal Albert Ankele (heutige Dorfschenke) stellte sich heraus, dass eine Einigung nicht im Bereich des Möglichen lag. Somit kam es am 14.08.1954 zur Gründung der Karnevalsgesellschaft Gold-Blaue-Funken im Heimat- und Verkehrsverein. Seither werden die Großveranstaltungen am „Fetten Donnerstag“ und Rosenmontag von der Gemeinde Saarwellingen, dem Heimat- und Verkehrsverein und den beiden Karnevalsgesellschaften organisiert. Zu dieser Zeit war keiner der beiden Karnevalsgesellschaften an einer Zusammenarbeit interessiert, weshalb diese auch nicht zustande kam. Ausnahme bildete eine einmalige gemeinsame Prunksitzung im Jahr 1957. 

In den 60er Jahren nahm die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiße-Funken mehrmals an dem großen Karnevalsumzug in Creutzwald teil. Hierbei lernte man die Karnevalisten „Société Carnevalesque de Puteelange“ kennen und es entstand eine Freundschaft. Die Karnevalsgesellschaft wurde Pate bei der ersten Galasitzung der „Société Carnevalesque de Puteelange“. 

Nach dem Tode des langjährigen Vorsitzenden Renatus Georg im Jahr 1970 wurde Karl Heinz Friedrich zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenfalls übernahm er nach dem Tod des Sitzungspräsidenten Herbert Dräger dieses Amt und leitete durch die Galasitzungen der Karnevalsgesellschaft. In den Jahren 1989 bis 1991 kamen die karnevalistischen Aktivitäten beider Gesellschaften zum Stocken. Der Orkan „Wiebke“ hinterließ eine große Verwüstung im Saarland, weshalb jegliche Karnevalsumzüge im Südwestdeutschen Raum zum Erliegen kamen. Am 17.01.1991 begann unter deutscher Beteiligung der Golfkrieg, was ebenfalls dazu führte, dass sämtliche Karnevalsveranstaltungen im ganzen Saarland in diesem Jahr abgesagt wurden.  

Das Jubiläum 6 X 11 Jahre im kommenden Jahr wurde aber endlich wieder groß gefeiert.

Ein erneuter großer Umschwung innerhalb der Karnevalsgesellschaft erfolgte im Jahr 2001, als Karl Heinz Friedrich sein Amt als 1. Vorsitzender an Stefan Eisenbart abgab. In diesem Jahr richtete die Karnevalsgesellschaft erstmals ein Tanzturnier „Let´s Dance“ aus. Neben den auch heute noch bestehenden Gruppen gab es zum damaligen Zeitpunkt auch noch die Mittel-, Prinzen- und Herrengarde und einen Elferrat. Einhergehend mit Trainerwechsel und einer Veränderung in der Altersstruktur lösten sich die Mittelgarde und zu einem späteren Zeitpunkt auch die Prinzengarde auf. Neu entstanden ist dann unsere Aktivengarde, welche auch so immer noch besteht. In dieser Zeitspanne verließen uns im Jahr 2001 Sabine Dillensegner und im Jahr 2005 Silke Jung, welche damals Gaby Lay ablöste, als Trainerinnen und an ihrer Stelle übernahm Janine Kerkrath zukünftig das Training der Aktiven. 

Sowohl die Mittelgarde als auch die Prinzengarde zeigten für die damalige Zeit eine völlig neue Art von Showtänzen und Darbietungen. Es entstanden fantastische Tänze, die noch lange für Gesprächsstoff sorgten. Legendär und ein Alleinstellungsmerkmal unserer Galasitzungen waren die RWF Showblocks. Ob mit dem Spacetaxi in die Galaxy oder dem „RWF Flieger“ nach Mallorca. Bei diesen Darbietungen blieb selten ein Auge trocken, getreu dem Motto der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiße-Funken:

 

„ Wenn ma us net selwer kitzeln, ho ma neischt se lachen“

 

Im Jahr 2005 fand erneut ein Wechsel an der Führungsspitze des Vereins statt. Stefan Eisenbart legte das Amt des 1. Vorsitzenden nieder und Gaby Lay (Tochter des ehemaligen Vorsitzenden Karl Heinz Friedrich) übernahm dieses. Bis heute bekleidet Gaby Lay erfolgreich das Amt der 1. Vorsitzenden der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiße-Funken. Die in 60er und den darauffolgenden Jahren strikt abgelehnt Zusammenarbeit der beiden Karnevalsgesellschaften Rot Weiße Funken und Gold Blaue Funken weicht seit den 2000ern zunehmend auf. Seither findet eine engere Zusammenarbeit bei der Gestaltung der karnevalistischen Veranstaltungen statt. Jedoch blieb es weiterhin Tradition, dass es keine gemeinsame Galasitzung gab. Jede Karnevalsgesellschaft veranstaltet bis heute seine eigene Galasitzung.    n der Session 2014/15 konnten die Rot-Weißen-Funken ihr Jubiläum 8 X 11 Jahre feiern. Prinzenpaar in dieser Session war Prinz Thorsten II. vom Geschlecht der Blaulichtorden und seine Lieblichkeit Prinzessin Marie I. aus der Käuersbach, gestellt von den Rot-Weißen-Funken Saarwellingen. Überschattet wurde dieses Jubiläum jedoch von einem erheblichen finanziellen Einschlag. Es stellte sich heraus, dass ein ehemaliges Vorstandsmitglied über Jahre hinweg Vereinsgelder veruntreute. Aber auch diesen Einschlag überstanden die Rot-Weißen-Funken und es bildete sich ein neuer Vorstand, der neuen Elan versprühte. 

Die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiße-Funken integriert sich sehr in das Saarwellinger Dorfleben und nimmt gerne an verschiedensten Veranstaltungen teil. Bereits seit über 20 Jahren haben wir einen  Cocktail- und Bierstand am Saarwellinger Schlossfest. Ebenfalls richtet die Karnevalsgesellschaft zusammen mit dem Heimat- und Verkehrsverein seit dem Jahr 2017 den Saarwellinger Sankt Martin zugunsten eines wohltätigen Zwecks aus. Aber auch am Wellinger Weihnachtsmarkt, dem Kultursommer und ähnlichen Veranstaltungen, sind wir nicht mehr wegzudenken.  

In der Session 2016/2017 gelang es der Karnevalsgesellschaft mit ihrem amtierenden Prinzenpaar Prinz Christian Silvester I. und seiner Lieblichkeit Prinzessin Karen Elisabeth I. das Prinzenpaar des Jahres im Verband saarländischer Karnevalsvereine (VSK) zu werden. Im Rahmen der Veranstaltungen „Prinzenfrühstück“, ausgerichtet vom VSK, erkämpften die beiden sich den Titel. Die Session 2016/2017 bildet in der Vereinsgeschichte eine besondere Zeit.

Gemeinsam fuhren die Rot Weißen Funken mit ihrem Prinzenpaar quer durch das Saarland, um karnevalistische Veranstaltungen zu besuchen. Es gab einen besonderen Vereinszusammenhalt und eine rege Beteiligung aller Vereinsmitglieder. Wir entdeckten in diesem Jahr das „Busfahren“ als besonderes Ereignis für uns. So besonders, dass der Bus sogar zu einem Vereinsorden für uns wurde. Seither fanden viele schöne Busfahrten im Rahmen von Vereinsfahrten sowie zu karnevalistischen Veranstaltungen statt. Im Bus wird stets zusammen gesungen, getanzt und gelacht.

Im Jahr 2020 brach die weltweite Coronapandemie aus und sämtliche Vereinsaktivitäten kamen aufgrund von gesetzlichen Beschränkungen und einem weltweiten Lockdown zum Erliegen. In der kommenden Session 2020/21 gab es in Saarwellingen erstmals seit dem Golfkrieg 1991 kein neues Prinzenpaar und auch alle weiteren karnevalistischen Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Die Karnevalsgesellschaft ließ sich jedoch nicht kleinkriegen und Alternativen wurden gesucht. „Klopapierchallenges“, Online-Galaabende, Outdoortrainings, RWF-Masken, Rosenmontagsüberraschungstüten und vieles mehr fand statt.  Auch hier hat der Verein wieder bewiesen, dass wir zusammen jede Hürde meistern können. Ein Highlight bot der RWF-Coronapin, der bei der Veranstaltung „Pin des Jahres“ (ausgerichtet vom VSK) den ersten Platz erreichte. 

In den kommenden Sessionen konnten die Veranstaltungen langsam wieder anlaufen. Im Jahr 2022 veranstaltete die Karnevalsgesellschaft ein großes Sommerfest im Römerpark in Saarwellingen. Beginnend am Mittag mit einem Kinderprogramm, wurde der Tag bunt gestaltet mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm und musikalischer Untermalung.

In der Session 2023/24 durfte Saarwellingen das Jubiläum 400- Jahre Wellinger Faasend feiern. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums wurde der „Fetten Donnerstag“ sowie der Rosenmontag groß gefeiert. Es gab einen 400 Jahre Wellinger Faasend Pin, der an das Jubiläum erinnern soll. Die beiden Karnevalsgesellschaften Gold-Blaue-Funken und Rot-Weiße-Funken richteten zusammen die Regionalsitzung des VSK Regionalbezirks Saarlouis-Lebach in der Schulze Kathrin Halle in Schwarzenholz aus. Aber auch das am 04.08.2024 stattgefundene Brauchtumsfest war ein Highlight in diesem Jahr. An dem durchgeführten Umzug nahmen zahlreiche ehemalige Prinzenpaare der Karnevalsgesellschaften teil.

Fester Bestandteil der Rot Weiße Funken Saarwellingen ist zur Faasendzeit die Durchführung von einer Kappensitzung und einem   Kinderfest am Faasendsonntag, sowie die Mitgestaltung des Fetten Donnerstages und Rosenmontages. 

KG Rot Weiße Funken    Saarwellingen e.V

Bahnhofstraße 83
 66793 Saarwellingen
Telefon: 0160 92605170
E-Mail: kgrotweissefunken-saarwellingen@web.de

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