chronik des vereins:

Die Karnevalsgesellschaft Rot Weisse Funken kann auf ein 88jähriges Bestehen zurück schauen.

Mitte der 20er Jahre ist die Karnevalgesellschaft aus der damaligen Hammelgesellschaft,einem Geselligkeitsverein, hervorgegangen. Ziel und Zweck des Vereins ist, vor und während der Karnevalszeit karnevalistische Vergnügungen zu veranstalten. Die Aktivitäten beschränkten sich hauptsächlich auf Maskenbälle bzw. Preismaskenbälle. In den 20 und 30er Jahren wurden jedoch auch Karnevalsumzüge durchgeführt, aber noch lange nicht in dem Umfang wie Heute.

Auf den Ablauf des "Fetten Donnerstag" hatten die Karnevalsvereine auch noch keinerlei Einfluss sondern verkleideten sich meist selbst als Grees und nahmen an den Tagen teil.

Aufgrund neuer Gesetze mussten alle Vereine "gleichgeschaltet" werden d.h. es musste ein Vorstand existieren.

Der Verein meldete darauf  am 19.10.1936 folgenden Vorstand: Johann Bommersbach(1. Vorsitzender) , Paul Ziegler(Stellvertreter), August Geraldy( Schriftsteller), Philipp Theis(Kassierer).

Da jedoch dem Vorstand angeblich politisch nicht einwandfreie Personen und Juden angehörten, drohte dem Verein die Schließung.

Im Januar 1938 wurde der Karnevalsverein "gleichgeschaltet". Der Verein ist ab diesem Zeitpunkt zwangsweise als Abteilung des Verkehrsverein Geführt worden.

Im gleichen Jahre wurde der Karneval nochmals groß gefeiert, als würden die Leute erahnen, dass es für lange Zeit das letzte Mal sein würde, denn politisch zogen dunkle Wolken auf.

Danach stand jedoch ein Krieg bevor und den Menschen verging die Lust auf Karneval. Am 1.9.1939 brach dann mit dem Angriff auf Polen der 2. Weltkrieg aus. Viele wurden zum Wehrdienst berufen darunter auch einige Mitglieder vom Verein. So kam die Aktivität des Vereins erstmals zum Stehen.

In den beiden ersten Nachkriegsjahren waren viele Veranstaltungen verboten. Erst 1947 konnten die Aktivitäten des Vereins wieder ins Rollen kommen.

Der Verein führte damals auch Maskenbälle in Nalbach, Hülzweiler, Fraulautern, Körprich und Hüttersdorf durch.

1954 und 1955 waren die Blau Weißen Funken aus Köln-Wahn zu Gast.Die Karnevalsitzungen der Kölner waren Muster für die folgenden Karnevalsveranstaltungen.

Im Jahre 1954 ist der Karnevalsverein zu Karnevalsgesellschaft Rot Weisse Funken umbenannt und eine Funkengarde gegründet worden.

In den nun folgenden Jahren fanden Gala-Sitzungen statt.

Am 27.11.1951 bildete sich der Heimat und Verkehrsverein, der sich in die Faasend einmischen wollte. Dieses stoß jedoch auf Protest und es kam zu keiner Einiegung. Daraus resultierte,dass sich die Gold Blauen Funken am 14.08.1954 bildeten, als Karnevallgesellschaft im Heimat- und Verkehrsverein

Seitdem wird der Rosenmontag bzw. Fetten Donnerstag von dem Heimat-und Verkehrsverein und den beiden Karnevalsgesellschaften organisiert und mit dem Prinzenpaaren wird sich abgewechselt.

 

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